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Bioerdgas
Das bei der Trockenvergärung produzierte Biogas wird durch weitere Aufbereitung auf Erdgasqualität veredelt. Dieses Bioerdgas (oder Biomethan) wird in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist.
Erdgas und Bioerdgas: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Erdgas und Bioerdgas haben ihren Ursprung in natürlichen Prozessen und entstehen unter Luftabschluss aus organischen Stoffen. Sie zeichnen sich durch ihren Energiegehalt aus, welcher sich in dem hohen Anteil an Methan (CH4) begründet. Dieser Methananteil wird in Haushalten und der Industrie, zur Wärmeerzeugung oder durch Verbrennungsmotoren genutzt.
Während Erdgas aus fossilen Quellen bereits bei seiner Entstehung einen hohen Methananteil (85 bis 98 %) besitzt, enthält Rohbiogas ca. 50 bis 60 % Methan, sowie Kohlendioxid (CO2) und geringe Anteile an Spurengasen. Erst durch entsprechende Aufbereitungsverfahren wird das Rohbiogas zu Bioerdgas veredelt. Einen Überblick über die gängigen Verfahren erhalten Sie unter der Rubrik „Erzeugung“.